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Auch 2022 startet erfolgreich

AUTOBUSINESS | Ausgabe: 2/2022 (Juni)

Von Peter W. Plagens und Ingo Breitenfeld

Die von PlanAPP veröffentlichten Benchmark-Werte für das erste Quartal dieses Jahres weisen einen guten Start ins neue Geschäftsjahr aus.

Gute Nachrichten von den aktuellen Benchmark-Werten für das erste Quartal 2022, die Nutzern der Controlling-Software PlanAPP zur Verfügung gestellt werden: Danach gestaltet sich der Start ins neue Geschäftsjahr 2022 sehr positiv. Bei den Nettoerlösen und dem Bruttogewinn konnte gegenüber den Vorjahren sowohl absolut als auch relativ eine teilweise deutliche Steigerung erzielt werden. Obwohl es in den einzelnen Positionen gegenüber den Vorjahren absolut zu Kostensteigerungen gekommen ist, haben sich die Deckungsbeiträge absolut und relativ positiv entwickelt (Deckungsbeitrag III 2022: 7,4 Prozent, 2021: 4,6 Prozent, 2020: 3,9 Prozent).

Sinkende Zinsen und steigende indirekte Betriebskosten führen zu einem vorläufigen Betriebsgewinn, der um 3,0 Prozent über den Vorjahren liegt (vgl. Tabelle 1). Die Umsatzrendite vor Steuern konnte gegenüber den Vorjahren ebenfalls um drei Prozentpunkte gesteigert werden und fällt nun mit 3,6 Prozent überdurchschnittlich gut aus.



Ergebnisse im Bereich SALES
In einer vertiefenden Analyse zeigen sich weiterhin die deutlichen Auswirkungen der noch immer angespannten Liefersituation. Auch im ersten Quartal 2022 kommt es zu einer Verknappung der Ausbringungsmengen und damit verbundenen Lieferschwierigkeiten bei den Herstellern. Daher sind die Erlöse im Neuwagen-Bereich weiterhin rückläufig. Dafür konnte der Bruttogewinn aber gesteigert werden. Trotz einem Anstieg bei den Personalkosten und direkten Betriebskosten auf dem Niveau von 2019 konnten im Neuwagenbereich relative Deckungsbeiträge III über den Vorjahren realisiert werden (vgl. Tabelle 2).

Weiterhin profitiert vor allem der Gebrauchtwagenbereich von der Verknappung der Neuwagen. Sowohl die Nettoerlöse als auch die Bruttogewinne konnten relativ und absolut gesteigert werden (vgl. Tabelle 3). Die sinkenden Bestände im Gebrauchtwagenbereich und fehlende Neuwagen-Alternativen resultierten in höheren Verkaufspreisen. Da die Kosten relativ konstant gehalten werden konnten, liegt der relative Deckungsbeitrag III um 4,6 bzw. 5,9 Prozent über den Vorjahren. Der absolute Deckungsbeitrag III hat sich im Vergleich zu den Vorjahren deutlich erhöht.


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